Geschichte

 

Indiaca in Malterdingen

– schon seit über 50 Jahren –

Seit 1956 wird in Malterdingen Indiaca gespielt. Im Rahmen der evangelischen Jugendarbeit wurde hinter der Kirche ein Indiacaplatz angelegt. Mit der Teilnahme der Junioren an den Deutschen Meisterschaften des CVJM bei Würzburg im Jahre 1971 erlebte das Sportspiel im Dorf seinen ersten Höhepunkt. Bald danach wurde mit dem Training in der Turnhalle begonnen und so entwickelte sich eine Trainingsgemeinschaft. Mit der Einrichtung der Funktion einer Kassenwartin und der eines Schriftführers kann das Gründungsdatum des heutigen Vereins in das Jahr 1978 datiert werden. Einen Vorstand gab es damals noch nicht. Alle Entscheidungen wurden in Mitgliederversammlungen oder in der Übungsstunde gefasst.
Der Verein wird größer

1988 wurde aus der Trainingsgemeinschaft ein eingetragener Verein, der sich dem Badischen Turnerbund anschloss. Der Verein wurde schnell größer und entwickelte viele Aktivitäten. Zum Jahresende 1988 hatte er bereits 29 Mitglieder, ein Jahr später waren es dann 48. Heute sind es über 200 Vereinsmitglieder – davon die Hälfte aus dem Schüler- und Jugendbereich. Männliche und weibliche Mitglieder halten sich in etwa die Waage.

Ausrichter von Indiacaturnieren
Dass viele Menschen in Malterdingen Indiaca kennen, ist auch den seit 20 Jahren alljährlich durchgeführten Malterdinger Indiacaturnieren zu verdanken. Hier können sich Vereins-, Betriebs- und Freizeitteams sportlich messen und Spaß am Indiacaspiel haben. In den letzten Jahren waren es regelmäßig 15-20 Teams, die an dem dreitägigen Turnier in der Malterdinger Sporthalle um den begehrten Wanderpokal gespielt haben.
Im Sommer wird ergänzend ein Beach-Indiacaturnier organisiert, das bei schweißtreibenden Temperaturen im Teninger Freibad sehr viel Spaß macht. Der Verein organisiert auch ein Aktiventurnier, den Internationalen Regio-Cup. Hier nehmen Vereine aus der Schweiz, aus Luxemburg und aus ganz Deutschland teil.
Der Verein – mehr als Turniere und Leistung
Der Verein ist eine Gemeinschaft mit dem Indiacaspiel als Zentrum seiner Interessen. Darüber hinaus gibt es weitere vielfältige Aktivitäten: andere sportliche Turniere und Veranstaltungen, Wanderungen, Freizeiten, Fahrradtouren, Zeltlager, kulturelle Angebote, usw.
Jung und dynamisch
Die Hälfte unserer Vereinsmitglieder sind Schüler und Jugendliche. In der Förderung der Jugendarbeit war schon immer ein besonderer Schwerpunkt des Vereins zu finden. Der Verein macht aber nicht nur Arbeit für Kinder und Jugendliche. Dem Vereinsnachwuchs wird ein Forum geboten, sich im Verein zu engagieren und sich zu organisieren. Seit 1992 hat der Jugendbereich eine eigene Satzung mit einem von den jugendlichen Mitgliedern gewählten Jugendausschuss. Zwei Vertreter des Jugendauschusses gehören dem Vereinsvorstand an. Der Jugendausschuss organisiert Aktivitäten außerhalb des Indiacatrainings, wie Klettern, Fahrradtouren, Feste, etc. Das vom Jugendausschuss organisierte und durchgeführte Freizeit-Jugendturnier erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit.
National und International aktiv in Sachen „Indiaca“…
In vielfältiger Weise ist der Verein regional und überregional auf Verbandsebene aktiv. Neben Aufgaben im eigenen Verein sind Malterdinger Indiacaspieler/innen auf Verbandsebene in verschiedenen Funktionen engagiert: Daniel Karotsch ist als Landesjugendwart und Andreas Zipse als Landesspielewart für Indiaca im Badischen Turner-Bund tätig, Patricia Birkle holte als Nationaltrainerin mit dem deutschen Frauennationalteam bei den Weltmeisterschaften 2008 in Luxemburg Gold und derzeit sind die folgenden Malterdinger/innen als Nationaltrainer für die kommenden Weltmeisterschaften 2017 in Polen nominiert: Daniel Karotsch (Männer), Christina Pitsch und Patricia Birkle (Frauen 40+), Jochen Köcher (Männer 40+). Unser Vereinsvorsitzender Karlheinz Bührer ist seit 2008 Präsident der International Indiaca Association (IIA).

Auch international ist Indiaca Malterdingen ein Begriff. Freundschaftliche Kontakte bestehen zu allen Mitgliedsnationen der IIA. Besuche, Gegenbesuche und sportliche Wettkämpfe prägen die internationalen freundschaftlichen Begegnungen.